Geburtsstunde des Linomobils

Dank unseres wundervollen Trips nach Österreich in einem gemieteten Caddy Camper im Mai 2019, war für uns klar, dass wir auf diesem Weg unsere Campinggelüste mit Hund fortan erleben wollen. Dass dazwischen unser liebster Lino, der schlussendlich Namensgeber für das Linomobil wurde, uns verlassen und über die Regenbogenbrücke gehen musste, hat mich eine ganze Weile davon abgehalten zu schreiben.

Doch nun ist Anton in unserem Leben und bereichert uns jeden Tag mit seiner schieren Freude und Liebe für uns. Trotzdem hatte ich immer wieder eine Blockade, den Ausbau des Linomobils zu dokumentieren.

Nun bat mich aber eine Freundin darum. Daher sei dieser Teil des Blogs euch gewidmet, liebe J. und L..

Auf Grund unserer ersten Reise in einem ausgebauten Minicamper sind wir wohl am Ende auch auf einen VW Caddy gekommen. Doch da draußen gibt es so viel mehr Auswahl, wie etwa (alphabetisch sortiert):

  • Citroën Berlingo
  • Fiat Doblò
  • Fiat Qubo
  • Ford Tourneo Connect
  • Opel Combo
  • Peugeot Partner
  • Renault Kangoo
  • Skoder Roomster
  • VW Caddy

Jedes Auto hat dabei seine eigenen Vor- und Nachteile, aber ich bin sicher, unter den genannten Modellen ist für jeden etwas dabei.

Uns war wichtig, dass wir eine Klimaanlage drin haben (man stelle sich vor, zumindest bei Volkswagen ist das kein Standard und kostet extra…), Schiebefenster im hinteren Bereich für eine ausreichende Belüftung, wenn man im Auto schläft sowie ein Tempomat für die langen Reisen, die uns bevorstehen. Wir sind schließlich bei Autohaus Pieper, das speziell VW Nutzfahrzeuge vertreibt, unfassbar freundlich beraten und betreut worden, sodass wir am Ende ein bereits fertiges Gesamtpaket eines EU Reimports kauften. Dieses hatte jedoch all unsere Wünsche abgedeckt, die wir bei einem Neufahrzeug hätten teuer bezahlen müssen.

Anfang Juni 2019 stand endlich dieser Rohbau eines Minicampers vor unserer Tür und es konnte fleißig getüftelt werden.

Wichtig für uns war, und das ist die Besonderheit gegenüber anderen tollen Minicampern: unser Auto sollte auch für den Alltag zu gebrauchen sein, sodass wir etwaige Einbauten auch ganz schnell und einfach in den Keller räumen können und die hintere Sitzbank im Auto bleiben kann.

Bevor es an den Ausbau ging, habe ich mir eine digitale Sketchmappe angelegt, um zunächst meine ganzen Ideen, die sich vor Freude etwas überschlugen, aufzuzeichnen und dann Schritt für Schritt zu sortieren. Diese Methodik fand ich ganz hilfreich, damit ich einen Überblick bekam, welche Materialien wir wann brauchten. Hier dürft ihr nun den Erguss meiner wirren Ideen von Anfang an bestaunen:

Ich möchte den Ausbau in folgende Beiträge unterteilen, sodass auch ihr die Möglichkeit habt, in Ruhe nachzulesen, euch zu inspirieren oder ggf. nachzubasteln:

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf eure Bilder und Beiträge zu euren Ausbauten und Minicampern.

Anton in seinem Heim auf vier Rädern – dem Linomobil

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